Plastikmüll am Strand in Indien, Glastrinkhalm, Strohhalm, Glasstrohhalm, Nachhaltig

Wieso wir eine Alternative zum Plastikstrohhalm brauchen

Plastikmüll im Ozean… ein globales Problem, über welches die Medien schon seit Jahren berichten, jedoch für viele von uns sehr fern erscheint. Das Meer wird als die größte Plastikmüllhalde der Welt bezeichnet. Ein Großteil davon sind Plastikverpackungen und Einwegplastik wie Geschirr und Strohhalme.

Jeder von uns Dreien hatte ein Schlüsselerlebnis, welches uns die Augen geöffnet hat und wir uns sicher waren: Wir müssen etwas dagegen unternehmen!

Unsere Erlebnisse

Lara ging ein halbes Jahr in Costa Rica zur Schule. Ein Land, welches Vorreiter in Sachen Klimaschutz und Energiegewinnung ist. Das Reiseziel Costa Rica steht für traumhafte Strände, den grünen Regenwald und Artenvielfalt. Auch Lara hat hier während ihres Aufenthaltes ehrenamtlich für ein Schildkrötenprojekt gearbeitet. Beim Ausgraben der Schildkröteneier wurde sie jedoch darauf aufmerksam wie viel Plastikmüll am Strand ist, der in den Pazifik gelangt und viel mehr noch, wie viel Plastikmüll der Ozean an den Strand gespült hat.

Noch viel drastischer war die Lage in Indien, wo Robert ein Semester lang in Kalkutta studiert hat. Durch die dichte Bevölkerung und mangelhafte Abfallversorgung versinkt die Stadt zum Teil in Müll. Wie selbstverständlich wird hier der Abfall oftmals auf die Straße gestellt oder aus dem Auto geworfen. Dies zerstört das Bild der eigentlich so kulturellen und malerischen Stadt. An manchen Stränden ist die Verschmutzung sogar so drastisch, sodass ein Baden unmöglich ist.

Die Verursacher

Auch in Europa ist der hohe Plastikverbrauch ein großes Problem. Ein Deutscher verbraucht im Jahr rund 37 Kilogramm Plastik. Corinna, die seit einigen Jahren auf Mallorca lebt, hat hier Hotel- und Tourismusmanagement studiert und arbeitet nun auch in der Branche. Tag für Tag erlebt sie wie viel Müll in solchen Betrieben anfällt. Der Großteil hiervon sind Plastikstrohhalme, die man lediglich ein paar Minuten benutzt und dann schon im Abfall oder noch schlimmer am Strand landen.

Unsere Mission

Anfang des Jahres, als Robert von seinem Aufenthalt in Indien berichtete, wurde uns schnell klar, dass wir handeln müssen und das Problem direkt bei der Wurzel packen müssen und so fingen wir an zu recherchieren. Bedenklich fanden wir, dass in der EU pro Jahr 23,5 Milliarden Strohhalme benutzt werden (4,8 Milliarden davon in Deutschland).
So war uns schnell klar, dass wir eine Alternative zu Strohhalmen finden müssen.