Verschutzter Strand mit Plastikmüll, Glastrinkhalm, Strohhalm, Glasstrohhalm, Nachhaltig

Adiós Einwegplastik!

Die EU-Kommission hat heute beschlossen Einwegplastik wie Teller, Besteck, Wattestäbchen und vor allem Strohhalme zu verbieten.

Das Mittelmeer als Plastik Müllhalde Europas

Allein in Deutschland werden pro Jahr 4,8 Milliarden Plastikstrohhalme benutzt, während es in der EU sogar 23,5 Milliarden Strohhalme im Jahr sind. Dabei benutzen wir einen Strohhalm im Durchschnitt lediglich 15 Minuten und danach landet er im Müll. Durch mangelhafte Mülldeponien gelangen so jährlich enorme Mengen an Plastik ins Mittelmeer. Genau genommen sind es jährlich 500.000 Tonnen Makroplastik und 130.000 Tonnen Mikroplastik. Nicht allein für die Meeresbewohner stellt die hohe Verschmutzung eine Gefahr dar. Diesen Oktober konnten Wissenschaftler das erste Mal Mikroplastik im menschlichen Körper nachgewiesen.

Es wird höchste Zeit, dass wir uns vom Einwegplastik verabschieden

Gerade im Alltag lässt sich Plastikmüll oftmals vermeiden. Mittlerweile gibt es viele Alternativen zu Plastik Einwegprodukten wie beispielsweise Strohhalmen, die umweltschonend sind. Denn sind wir mal ehrlich: Müssen wir im Supermarkt gekaufte Bananen wirklich in eine Plastiktüte packen, nur damit wir sie beim Wiegen und auf dem Weg nach Hause nicht verschmutzen?

So hat die EU-Kommission heute die Details für das Plastikverbot besprochen, welches 2021 in Kraft treten soll. Zusätzlich zu den Strohhalmen aus Plastik werden auch Wattestäbchen, Luftballonstäbe Geschirr und Plastikbecher verboten.

Die EU-Kommission verspricht sich von dem Plan große Umweltvorteile. Auch wir finden, dass es allerhöchste Zeit ist gegen die weitere Verschmutzung der Weltmeere vorzugehen.